Feldmoching-Hasenbergl

Der 24. Stadtbezirk ist der nördlichste in München und grenzt an Oberschleißheim und Dachau. Er ist flächenmäßig der zweitgrößte und hat über 60.000 Einwohner.
Das Gebiet von Feldmoching ist, wie Grabhügel im Südwesten des Dorfes beweisen, seit der Bronzezeit um 2000 v. Chr. besiedelt. Durch Luftbildarchäologie wurde eine „Keltenschanze“ an der Autobahn nördlich zwischen Feldmoching und dem Hasenbergl entdeckt. Jüngst wurde im Neubaugebiet „Lerchenauer Feld“ bei Bauarbeiten eine große Siedlung der Kelten (aus der Zeit um 300 v. Chr.) und ein römisches Handwerkerdorf (um 200 n. Chr.) freigelegt.
Das heutige Dorf Feldmoching geht auf eine bajuwarische Siedlung mit etwa 50 Einwohnern aus der Zeit um 500 zurück. Seitdem entwickelte sich der Ort ständig und wurde Mittelpunkt und Urpfarrei des Münchner Nordens. Seit 1900 entstanden auf den umfangreichen Flächen des Gemeindegebietes, ursprünglich als Gärtnerland die „Kolonien“ Fasanerie, Lerchenau und Harthof. Die Gebiete werden seitdem zunehmend mit Ein- und Mehrfamilienhäusern bebaut. 1938 wurde die Gemeinde vom Landkreis in die Landeshauptstadt München eingemeindet
Aus Kiesentnahmestellen für den von den NS-Machthabern geplanten Rangierbahnhof entstanden seit 1940 der Feldmochinger See, der Fasaneriesee und der Lerchenauer See mit heute beliebten Erholungslandschaften der Dreiseenplatte.
Seit den 50er Jahren wurden auch Siedlungen am Hasenbergl gebaut, einem natürlichen Lehmhügel. Seit 1960 wurde dann die Großsiedlung am Hasenbergl mit mehreren Teilen mit überwiegend geförderten Mietwohnungen errichtet. Weiter entstanden Großsiedlungen am Lerchenauer See und am Feldmochinger Anger.
Die Moorkolonie Ludwigsfeld (benannt nach dem damaligen Kronprinz Ludwig I.) wurde 1806 angelegt und war bis zur Eingemeindung nach München 1938 eine selbständige Gemeinde. Seit den 50er Jahren wurden nahe der Dachauer Straße Wohnsiedlungen errichtet.
Inzwischen ist Feldmoching und das Hasenbergl durch U- und S-Bahn aus der Innenstadt schnell zu erreichen. Soziale Probleme wurden durch zahlreiche Einrichtungen eingedämmt. So haben sich die Viertel im Grünen zu attraktiven Wohnlagen entwickelt, die auch vielen älteren Menschen eine Heimat sind.
Aktive Senioren im Viertel
Im Stadtbezirk gibt es acht gewählte ehrenamtliche Seniorenvertreter(innen), die mit dem Bezirksausschuss, dem ASZ Hasenbergl, sowie anderen örtlichen Einrichtungen (Bibliothek, VHS, Bewohnertreffs, Gesundheitstreff Hasenbergl) zusammenarbeiten. Neben der Wohnresidenz Augustinum München Nord besteht das AWO-Dorf Hasenbergl als Pflegeheim. Es gibt umfangreiche Angebote zur Beratung, Hilfe und Unterhaltung. Hier wirken auch Seniorentreffs von Kirchen und Vereinen (VdK) mit, Einsamkeit zu überwinden.
Öffentliche Sitzungen der Seniorenvertretung finden mindestens viermal im Jahr statt. Wir besuchen das Alten- und Service-Zentrum (ASZ) und andere Begegnungsstätten und auch die Seniorenheime, um uns über Probleme zu informieren. Ziel ist es, Mitbürger(innen) aktiv zu unterstützen, zu beraten und bei Problemen Hilfestellung zu geben. Sicherheitsberater bieten Vorträge an, um z.B. vor Trickbetrügern zu schützen.
Bitte wenden Sie sich an uns, wir vertreten Ihre Interessen im Stadtbezirk!
Die Seniorenvertreter(innen):
Dr. Reinhard Bauer (auch Vorsitzender des Seniorenbeirates München
Lerchenauer Str. 148, 80935 München, bauers@online.de, Tel: 089/ 3514281
Michaela Börger
Kurt Danzig
Manfred Fasser
Marlis Kraus-Endres
Roland Riederer
Fritz Stehlik
Richard Weiser
Bildnachweis:
Startseite Regattastrecke / Michael Neißendorfer
Feldmoching / Christian Brunner
